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Erfindung · 1947

Schilling (Währung AT)

Österreichs Währung von 1925 bis 2002.

VerschwundenWirkung 7/10neutralVerschwunden

Die Geschichte

Der österreichische Schilling wurde 1947 in seiner Nachkriegsfassung neu eingeführt — als Nachfolger der Reichsmark, die nach dem Anschluss 1938 gegolten hatte. Eine eigene Währung wieder, ein eigenes Stück Staat. Über die Jahrzehnte bekam jeder Österreicher ein Gefühl für die runden, leichten Münzen: das schwere Zehnschilling-Stück mit Edelweiss, die geriffelten Zwanziger. Die Hundert-Schilling-Note in Türkis. Die Tausend-Schilling-Note mit Karl Landsteiner. 55 Jahre lang Lohn, Mittagessen, Schulgeld, Schulden — alles in Schilling. Am 1. Januar 2002 trat der Euro an seine Stelle. Doch beim Münztausch bei der Nationalbank kommen bis heute Schilling herein, die irgendwo in einer Schublade gelegen haben. Eine Währung verschwindet langsam, mit dem Inhalt der Sparbüchsen. Für eine ganze Generation klingt *Schilling* nach Heimat.

Daten

Was wir wissen

Jahr1947
ErfinderRepublik Österreich
LandAT
ClusterVerschwunden
Sub-Clusterwaehrung
Wirkung7/10
Existiert nochNein
Abgelöst durchEuro

Quelle: wikipedia

Zeit-Anker

Wer war 1947 dabei?

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