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Erfindung · 1954

Telefonbuch (gedruckt, Massenverteilung)

DACH-Haushalts-Standard — Telefonnummern und Adressen auf Papier.

VerschwundenWirkung 5/10positivVerschwunden

Die Geschichte

Das gedruckte Telefonbuch hatte seine Hochzeit in den 1950er bis 1990er-Jahren — dicke gelbe oder weisse Backsteine, die einmal im Jahr vor die Haustür gelegt wurden und in jeder Wohnung neben dem Telefon lagen. Wer eine Nummer suchte, blätterte. Wer eine fand, kritzelte sie an den Rand. Anfangs war das Telefonbuch dünn, mit dem Wachstum des Telefonnetzes wurde es zum Möbelstück: das *Wiener Telefonbuch* hatte in den 1980er Jahren über 1.500 Seiten. Die Gelben Seiten — der Branchenteil — waren ein eigenes Buch und so dick, dass sie als Sitzkissen-Ersatz oder Türstopper dienten. Mit dem Internet verschwanden sie. Telekom Austria stellte 2017 die kostenlose Hauszustellung ein, die Deutsche Telekom druckt noch — aber in immer dünneren Auflagen. Eine Generation, die zwischen 1960 und 1990 aufwuchs, kennt das Gewicht eines Telefonbuchs in der Hand. Eine spätere kennt es nur als App-Icon.

Daten

Was wir wissen

Jahr1954
ErfinderDeutsche Bundespost / Oesterreichische Post / Schweizer PTT
LandDE/AT/CH
ClusterVerschwunden
Sub-Clusterkommunikation
Wirkung5/10
Existiert nochNein
Abgelöst durchInternet / Smartphone

Quelle: wikipedia

Zeit-Anker

Wer war 1954 dabei?

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