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Prognose · Peak 2012 (2008-2012)

Maya-Kalender 2012

AstronomieKomplett falschaugenzwinkernd

Die Geschichte

Im Vorfeld des 21. Dezember 2012 schwappte eine Welle der Aufregung durch den globalen Boulevard: an diesem Tag würde der Maya-Kalender enden — und damit, so die These, die Welt. Hollywood produzierte einen Katastrophen-Film mit John Cusack, esoterische Buch­läden meldeten Rekord-Umsätze, und einige Anhänger zogen in Bunker. Was wirklich geschah: nichts. Der Maya-Kalender lief in einen neuen Zyklus, ungefähr wie unser eigener Kalender am 1. Januar weiterläuft. Bemerkenswerterweise blieben die Maya selbst auch dabei. Es ist eine der reinsten Apokalypsen-Prognosen der Moderne — präzises Datum, eindeutig falsch, keine messbaren Folgen außer einigen verbrauchten Vorräten in unterirdischen Räumen, die sich anschließend gut für Hobbykeller umnutzen ließen.

Hollywoodfilm '2012' (2009) mit Roland Emmerich wurde 770 Mio. Dollar Hit. Roland Emmerich, deutscher Regisseur, hatte Stuttgarter Kindheit.

Die Eckdaten

Was vorhergesagt wurde

Am 21.12.2012 endet der Maya-Langzaehlkalender — prophezeiter Weltuntergang durch Nibiru/Planet X, Polsprung und andere kosmische Katastrophen.

Was passiert ist

Kein Weltuntergang; Ende eines Kalenders, kein Prophezeiungstext. Globaler Medien- und Esoterik-Hype; in DACH entkraeftet durch Planetarien/Volkssternwarten und Wissenschaftsmedien.

Treffer-Bilanz

Komplett falsch

Peak war 2012. Aus heutiger Sicht: komplett falsch.

Zeit-Anker

Wer war 2012 dabei?

Wer in der Hauptphase von „Maya-Kalender 2012“ das Schulalter erreicht hat, hat das im Sachunterricht oder im Wohnzimmer-TV erlebt.

Welche Hysterien hat dein Jahrgang erlebt?

Ein urera-Bericht zeigt dir die Prognosen, die deine Generation am Esstisch diskutiert hat — und sortiert ein, was davon eingetreten ist.

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