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Prognose · Peak 2016 (1960-...)

Robocalypse / Maschinen werden Jobs vernichten

GesellschaftÜbertriebendifferenziert

Die Geschichte

Ab Mitte der 2010er machten Studien die Runde, die behaupteten, *Roboter und Algorithmen würden bis 2030 die Hälfte aller Jobs vernichten*. Berühmt wurde eine Oxford-Studie von 2013, die für 47 Prozent der US-Berufe ein hohes Automatisierungsrisiko prognostizierte. Lkw-Fahrer würden bald keine Lkw-Fahrer mehr brauchen, Buchhalter keine Buchhalter, Radiologen keine Radiologen. In den Folgejahren passierte: praktisch nichts. Selbstfahrende Lkw zeigten sich überraschend kompliziert, KI-Buchhalter sind seit zehn Jahren *fast soweit*, und in den Krankenhäusern arbeiten Radiologen weiterhin im gleichen Massstab wie vorher. Was tatsächlich passierte: viele Berufe veränderten sich, einige neue kamen hinzu, manche alte verschwanden langsam. Die Robocalypse bleibt aus — die Welt der Arbeit wandelt sich, wie sie es seit 200 Jahren tut, und manche Wandlungen sind weniger laut als ihre Voraussage.

Die Eckdaten

Was vorhergesagt wurde

Roboter und Computer werden alle Jobs uebernehmen, Massen-Arbeitslosigkeit unvermeidlich.

Was passiert ist

Robotik hat einige Jobs ersetzt, viele neue geschaffen. Massen-Arbeitslosigkeit blieb aus — bisher.

Treffer-Bilanz

Übertrieben

Peak war 2016. Aus heutiger Sicht: übertrieben.

Zeit-Anker

Wer war 2016 dabei?

Wer in der Hauptphase von „Robocalypse / Maschinen werden Jobs vernichten“ das Schulalter erreicht hat, hat das im Sachunterricht oder im Wohnzimmer-TV erlebt.

Welche Hysterien hat dein Jahrgang erlebt?

Ein urera-Bericht zeigt dir die Prognosen, die deine Generation am Esstisch diskutiert hat — und sortiert ein, was davon eingetreten ist.

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