Erfindung · 2024
KI-Verordnung der EU (AI Act)
Seit 1. August 2024 gilt in der EU das weltweit erste umfassende Gesetz für künstliche Intelligenz.
KI-Verordnung der EU (AI Act) — der Anfang
Zwei Jahre nachdem generative KI plötzlich überall war, trat in Europa der AI Act in Kraft. Er staffelt Pflichten nach Risiko: harmlose Anwendungen bleiben frei, riskante brauchen Prüfungen, einige sind ganz verboten. Die Regeln greifen schrittweise über mehrere Jahre. Wie schon bei der DSGVO orientieren sich Gesetzgeber weltweit daran.
Die Verordnung sortiert KI nach Risiko: Was als „unannehmbares Risiko“ gilt — etwa soziale Bewertungssysteme für Menschen — ist in der EU schlicht verboten.
Wie KI-Verordnung der EU (AI Act) in die Welt kam
Bis 2024 gab es weltweit kein umfassendes Gesetz für künstliche Intelligenz. Die EU-Kommission arbeitete zwar schon seit ihrem Weißbuch vom Februar 2020 an Regeln, doch der ursprüngliche Entwurf von 2021 kannte generative KI-Systeme wie ChatGPT noch gar nicht — die mussten nachträglich in den Gesetzestext eingearbeitet werden.
Bürgerrechtsorganisationen wie La Quadrature du Net kritisierten das Gesetz als 'maßgeschneidert für die Tech-Industrie' und unfähig, echten Schaden durch KI zu verhindern. Gleichzeitig warnten Start-ups, zusätzliche Regulierung mache europäische Firmen gegenüber amerikanischer und chinesischer Konkurrenz weniger wettbewerbsfähig — Kritik kam also von beiden Seiten zugleich.
Am 1. August 2024 trat die KI-Verordnung EU-weit in Kraft, zwanzig Tage nach ihrer Veröffentlichung im Amtsblatt am 12. Juli 2024. Die Pflichten greifen seither gestaffelt: Verbote für 'inakzeptable' KI-Systeme galten schon nach sechs Monaten, weitere Regeln folgen stufenweise bis in die 2027er-Jahre.
Bis die letzten, strengsten Pflichten für Hochrisiko-Systeme nach 36 Monaten greifen, vergehen volle drei Jahre seit Inkrafttreten. Wie schon bei der DSGVO orientieren sich Gesetzgeber außerhalb Europas an den EU-Regeln — die KI-Verordnung wurde so zum zweiten Fall, in dem Brüssel weltweit den Standard setzte.
Die Welt, in der 2024 diese Idee entstand
Ihren Ausgang nahm sie in Europa, bei Europäische Union.
Ins selbe Jahr wie KI-Verordnung der EU gehört Roblox und Nintendo Switch — die eigene Welt bauen - und darin die Freunde einladen.
Dasselbe Jahr brachte noch mehr hervor — Erster privater Weltraumspaziergang und Apple Vision Pro — Im September 2024 verlassen zum ersten Mal Privatpersonen ein Raumschiff im All.
Die Idee ist heute 2 Jahre alt.
Im Jahr von KI-Verordnung der EU hing im Kleiderschrank, was heute im Kostümverleih hängt: Crocs mit Jibbitz und Der weiße Sneaker als Schulhof-Standard — die Stecker in den Löchern, die man täglich neu sortierte.
Preise zum Vergleich: eine Kinokarte um 2020: rund 11 Euro
Während KI-Verordnung der EU entstand, ging anderes durch die Nachrichten: Notre-Dame in Paris öffnet wieder und Die Fußball-Europameisterschaft in Deutschland — Fünf Jahre nach dem Brand erklingt die restaurierte Orgel wieder.
Der Jahrgang von KI-Verordnung der EU heißt in Generationen-Sprache Generation Alpha — er steht für Touchscreen von Geburt an, YouTube/TikTok.
Was wir wissen
| Jahr | 2024 |
|---|---|
| Erfinder | Europäische Union |
| Land | Europa |
| Cluster | Digital |
| Existiert noch | Ja |
Zeit-Anker
Der Jahrgang 2024
Wer 2024 geboren wurde, wuchs mit KI-Verordnung der EU auf. Diese Jahrgänge nennt man heute die Generation Alpha.
Was damals als Bedrohung galt: KI-Apokalypse / Singularität.
Mehr aus Digital
Gut zu wissen
Wann wurde die KI-Verordnung der EU erfunden?
Die KI-Verordnung der EU wird auf den 1. August 2024 datiert (2024).
Wer hat die KI-Verordnung der EU erfunden?
Die KI-Verordnung der EU geht auf Europäische Union aus Europa zurück.
Welche Idee ist genauso alt wie du — oder wie jemand, den du beschenkst?
Welche Erfindung ist genauso alt wie du? Was damals neu war, ist heute selbstverständlich. Ein urera-Bericht holt beides zusammen: das Damals und den Weg bis hierher.
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