urera

Vorname · weiblich

Maria

Deutung umstritten: 'die Geliebte', 'die Widerspenstige' oder 'Meeresstern'

Bedeutung & Herkunft

Der Name Maria ist hebräisch/aramäischen Ursprungs (Mirjam) und bedeutet „Deutung umstritten: 'die Geliebte', 'die Widerspenstige' oder 'Meeresstern'“.

Quelle: Duden Vornamenlexikon

Die Geschichte

Was dieser Name erzählt

Kaum ein Name erzählt so viel über die Nachkriegszeit wie Maria: In den 1950ern, als in Österreich und der Schweiz Tradition und Kirche den Alltag prägten, war er dort einer der häufigen Mädchennamen — oft weitergegeben von der Mutter oder Großmutter. In der Schweiz hielt sich Maria auch durch die 1960er. Dann wurde es stiller um den großen Klassiker, bis Deutschland ihn in den 2000ern wiederentdeckte — im Zuge der Rückbesinnung auf zeitlose Namen. Schön dabei: Selbst die Bedeutung ist ein kleines Geheimnis geblieben, die Deutung des hebräisch-aramäischen Ursprungs (Mirjam) ist umstritten — „die Geliebte", „die Widerspenstige" oder „Meeresstern".

Passende Geschwisternamen
Eltern, die Maria wählten, mochten oft auch Elisabeth, Brigitte oder Josef — Klassiker mit demselben starken Jahrzehnt, den 1950ern.
Kose- & Kurzformen
Die bekannteste Kurzform von Maria ist Mia — heute selbst ein Spitzenname; daneben gibt es Ria, und im alten Wien rief man Marias liebevoll Mizzi.

Beliebtheit

Wann Maria zu den häufigen Namen gehörte

Typische/häufige Vornamen der Dekade in Österreich (AT), der Schweiz (CH) und Deutschland (DE) — eine Näherung, nicht rang-genau.

Generation

Maria-Jahrgänge der 1950er und frühen 1960er gehören zu den Babyboomern, die deutschen Marias der 2000er dagegen zur Generation Z.

Bekannte Namensträger

Maria — und wer noch so heißt

Häufige Fragen

Gut zu wissen

Was bedeutet der Name Maria?

Maria bedeutet „Deutung umstritten: 'die Geliebte', 'die Widerspenstige' oder 'Meeresstern'" und ist hebräisch/aramäischen Ursprungs (Mirjam).

Woher kommt der Name Maria?

Die Herkunft des Namens Maria ist hebräisch/aramäisch (Mirjam).

Wann war Maria am beliebtesten?

Maria war in den 1950ern in Österreich und der Schweiz häufig, in der Schweiz auch in den 1960ern — und erlebte in Deutschland in den 2000ern ein Comeback.

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