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Prognose · Peak 1992 (1974-1995)

FCKW-frei! Die Spraydosen-Panik

UmweltTeilweise wahraugenzwinkernd

Die Geschichte

Anfang der 1990er war die Spraydose mit FCKW-Treibgas plötzlich der Bösewicht im Badezimmer. Haarspray, Deospray, Möbelpolitur — alles wurde umetikettiert, mit grossen *FCKW-frei*-Aufklebern beworben. Schulen klärten Kinder darüber auf, dass jede Sprühpackung das Ozonloch grösser machte. Die Hausfrauen-Magazine schrieben über Pumpsprays, Roll-ons, Cremes. Das *Montrealer Protokoll* von 1987 hatte den Ausstieg aus FCKW beschlossen, und im internationalen Vergleich ging der Wandel in DACH besonders schnell. Heute ist FCKW als Treibgas vergessen — und das Ozonloch schliesst sich tatsächlich langsam wieder. Eine der wenigen Umwelt-Katastrophen, die durch globales Handeln rückgängig gemacht wurde. Wer in den 1990ern aufwuchs, erinnert sich vielleicht noch an die letzten *FCKW-haltigen* Etiketten in der Garage — und an Eltern, die plötzlich auf Pumpsprays umstellten.

Werbung 'OHNE FCKW' auf Deo und Haarspray war 90er-Pflicht — bis selbst alte Marken umgestellt hatten.

Die Eckdaten

Was vorhergesagt wurde

Jede einzelne Spraydose werde die Ozonschicht zerstoeren.

Was passiert ist

Aerosol-Dosen mit FCKW trugen messbar zum Ozonabbau bei, wenn auch nicht 'jede einzelne'. Viele Laender verboten FCKW in Spraydosen schon Ende der 1970er (u.a. 1978 USA); das Montreal-Protokoll leitete den globalen Ausstieg ein.

Treffer-Bilanz

Teilweise wahr

Peak war 1992. Aus heutiger Sicht: teilweise wahr.

Zeit-Anker

Wer war 1992 dabei?

Wer in der Hauptphase von „FCKW-frei! Die Spraydosen-Panik“ das Schulalter erreicht hat, hat das im Sachunterricht oder im Wohnzimmer-TV erlebt.

Welche Hysterien hat dein Jahrgang erlebt?

Ein urera-Bericht zeigt dir die Prognosen, die deine Generation am Esstisch diskutiert hat — und sortiert ein, was davon eingetreten ist.

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