Erfindung · 2018
Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO)
Seit 25. Mai 2018 gehören die eigenen Daten in Europa erstmals wirklich einem selbst.
Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) — der Anfang
Die DSGVO gibt jedem Menschen in der EU das Recht zu erfahren, welche Daten über ihn gespeichert sind, sie korrigieren und löschen zu lassen und mitzunehmen. Sie gilt unmittelbar in allen Mitgliedsstaaten und wurde weltweit zum Vorbild — von Kalifornien bis Brasilien. Auch die Cookie-Banner, über die sich alle ärgern, stammen aus dieser Zeit.
In der Nacht zum 25. Mai 2018 quollen die Postfächer über: Praktisch jedes Unternehmen Europas verschickte gleichzeitig neue Datenschutzhinweise.
Wie Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) in die Welt kam
Bis 2018 galt in der EU nur die Datenschutzrichtlinie 95/46/EG von 1995, die jedes Land unterschiedlich in nationales Recht umsetzte. Für ein Unternehmen mit Kunden in mehreren EU-Staaten bedeutete das ein Flickwerk aus zum Teil unterschiedlichen Regeln statt einheitlicher Vorgaben.
Während der Verhandlungen lobbyierten große Technologiekonzerne massiv gegen strengere Regeln: Die Plattform LobbyPlag.eu wies 2013 nach, dass manche Änderungsanträge von EU-Abgeordneten wortgleich aus Positionspapieren von Amazon, eBay, Apple, Microsoft und weiteren Firmen stammten. Ein US-Botschafter hatte 2012 sogar zentrale Löschansprüche infrage gestellt.
Am 25. Mai 2018 trat die DSGVO nach zweijähriger Übergangsfrist in Kraft — sie gilt seither unmittelbar und einheitlich in allen damals 28 EU-Mitgliedsstaaten, ohne dass einzelne Länder sie erst in nationales Recht übersetzen müssen. Das war der entscheidende Unterschied zur bisherigen Richtlinie.
Abgeschlossen ist die Entwicklung damit nicht: Die EU legte seither weitere digitale Regeln nach, etwa den Digital Services Act und 2024 die KI-Verordnung. Auch außerhalb Europas, von Kalifornien bis Brasilien, orientierten sich spätere Datenschutzgesetze am Vorbild der DSGVO.
Die Welt, in der 2018 diese Idee entstand
Der Klang dieses Jahres: „Hulapalu" von Andreas Gabalier.
Zwischen damals und heute liegen 8 Jahre.
Die Idee kam aus Europa — Europäische Union steht als Urheber in den Quellen.
Wer im Jahr von Datenschutz-Grundverordnung geboren wurde, gehört zur Generation, die man Generation Alpha nennt: Touchscreen von Geburt an, YouTube/TikTok.
Auf den Geburtsurkunden aus dem Jahr von Datenschutz-Grundverordnung standen Namen wie Anna und Maximilian.
Dasselbe Jahr brachte noch mehr hervor — siRNA-Medikament und Parker Solar Probe — 2018 wird das erste Medikament zugelassen, das ein krankmachendes Gen einfach stummschaltet.
Ins selbe Jahr wie Datenschutz-Grundverordnung gehört Fidget Spinner und Nintendo Switch — der Wettbewerb, wessen Spinner am längsten dreht - gemessen mit der Stoppuhr des Handys.
Während Datenschutz-Grundverordnung entstand, ging anderes durch die Nachrichten: Das Kabinett Merkel IV wird vereidigt und Eishockey-WM-Silber und Colognas viertes Olympia-Gold — Nach der längsten Regierungsbildung der Bundesrepublik steht die vierte Regierung unter Angela Merkel.
Was wir wissen
| Jahr | 2018 |
|---|---|
| Erfinder | Europäische Union |
| Land | Europa |
| Cluster | Digital |
| Existiert noch | Ja |
Zeit-Anker
Wer war 2018 dabei?
Wer 2018 geboren wurde, wuchs mit Datenschutz-Grundverordnung auf. Diese Jahrgänge nennt man heute die Generation Alpha.
Was damals als Bedrohung galt: Sterben der Bienen.
Gut zu wissen
Wann wurde die Datenschutz-Grundverordnung erfunden?
Die Datenschutz-Grundverordnung wird auf den 25. Mai 2018 datiert (2018).
Wer hat die Datenschutz-Grundverordnung erfunden?
Die Datenschutz-Grundverordnung geht auf Europäische Union aus Europa zurück.
Was war noch neu, als Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) neu war?
Welche Erfindung ist genauso alt wie du? Jedes Geburtsjahr hat seine eigenen Erfindungen, seine eigenen Schlagzeilen und seinen eigenen Klang. urera trägt sie zusammen.
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