Erfindung · 2000
Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG)
Deutsche Energiewende-Grundlage — fixe Einspeise-Vergütungen für Sonne und Wind.
Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG), 2000: die Geschichte dahinter
Das EEG (2000) gilt als eines der weltweit wirkungsvollsten Klimagesetze: Es machte Photovoltaik und Windkraft für Hausbesitzer rentabel und löste den deutschen Solarboom aus. Globaler Einfluss: Mehr als 100 Länder übernahmen das Modell der fixen Einspeise-Vergütung.
Das EEG garantierte fixe Einspeise-Vergütungen — und machte Deutschland zum weltgrößten Solar- und Windkraft-Markt seiner Zeit. Hauptarchitekt war der Aachener Hermann Scheer ('Sonnen-Hermann').
Wie Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) in die Welt kam
Bereits 1991 gab es das Stromeinspeisungsgesetz, weltweit das erste Ökostrom-Einspeisegesetz — doch es blieb zahnlos: große Netzbetreiber erschwerten kleinen Ökostrom-Erzeugern den Netzzugang, und die Vergütung deckte für Solarstrom nicht einmal die Kosten. Wind- und Sonnenenergie blieben damit für Privatleute ein Verlustgeschäft.
CDU und CSU stimmten im Bundestag geschlossen gegen den von SPD-Politiker Hermann Scheer vorangetriebenen Gesetzentwurf. Kritiker wie das Rheinisch-Westfälische Institut für Wirtschaftsforschung warnten vor hohen Kosten und Ineffizienz — Deutschlands größter Versorger RWE erzeugte selbst 2013 gerade einmal 2,6 Prozent seines Stroms aus erneuerbaren Quellen.
Am 1. April 2000 trat das von der rot-grünen Koalition unter Gerhard Schröder verabschiedete EEG in Kraft — maßgeblich vorangetrieben vom SPD-Abgeordneten Hermann Scheer. Auf wenigen Paragrafen regelte es fortan feste Einspeisevergütungen und Einspeisevorrang für Solar- und Windstrom im gesamten Bundesgebiet.
Das ursprüngliche EEG von 2000 wurde seither mehrfach grundlegend novelliert — 2012 kam die Direktvermarktung über Marktprämien, 2014 der Umstieg auf Ausschreibungsverfahren, 2023 das neue Ziel von 80 Prozent Ökostrom bis 2030. Das Grundprinzip der festen Einspeisevergütung aber bleibt bis heute weltweit Vorbild.
2000: das Umfeld der Erfindung
Aus den Radios kam damals „Anton aus Tirol" von Anton feat. DJ Ötzi.
Im Jahr von Erneuerbare-Energien-Gesetz lag unter dem Weihnachtsbaum Die Sims und Die Siedler von Catan — stundenlang Häuser bauen statt spielen, der 'Kaching'-Cheat.
Im selben Jahr beschäftigte die Welt noch etwas anderes: Internationale Raumstation ISS dauerhaft bewohnt (Expedition 1) und Jahrtausendwende / Millennium — Die Internationale Raumstation ISS wird dauerhaft bemannt.
Die Idee kam aus Deutschland — Deutscher Bundestag (rot-grüne Koalition) steht als Urheber in den Quellen.
Zwischen damals und heute liegen 26 Jahre.
Zur Einordnung, was Geld in jenen Jahren wert war: eine Kinokarte um 2000: rund 7 Euro
Lena und Florian — so hießen die Kinder, für die Erneuerbare-Energien-Gesetz von Anfang an dazugehörte.
Der Jahrgang von Erneuerbare-Energien-Gesetz heißt in Generationen-Sprache Generation Z — er steht für Digital-native, Achtsamkeit, Klima.
Was wir wissen
| Jahr | 2000 |
|---|---|
| Erfinder | Deutscher Bundestag (rot-grüne Koalition) |
| Land | Deutschland |
| Cluster | Energie |
| Existiert noch | Ja |
Zeit-Anker
Gleich alt wie diese Idee: der Jahrgang 2000
Für alle, die 2000 zur Welt kamen, war Erneuerbare-Energien-Gesetz von Anfang an da. Ihr Jahrgang heißt heute Generation Z.
Und wovor sich die Welt in jenen Jahren fürchtete: BSE / Rinderwahnsinn.
Gut zu wissen
Wann wurde das Erneuerbare-Energien-Gesetz erfunden?
Das Erneuerbare-Energien-Gesetz wird auf den 1. April 2000 datiert (2000).
Wer hat das Erneuerbare-Energien-Gesetz erfunden?
Das Erneuerbare-Energien-Gesetz geht auf Deutscher Bundestag (rot-grüne Koalition) aus Deutschland zurück.
Wer wurde im selben Jahr geboren wie Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG)?
Welche Erfindung ist genauso alt wie du? Jede Erfindung hat ein Geburtsjahr, und jeder Mensch auch. urera erzählt, was darin geschah.
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