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Prognose · Peak 2003 (2002-2003)

Sars (2003)

GesundheitÜbertriebendifferenziert

Die Geschichte

Februar 2003, Hongkong. Ein Arzt aus dem chinesischen Guangdong übernachtete im *Metropole Hotel* und steckte unwissentlich sieben Mitreisende mit einer neuen Atemwegserkrankung an — *SARS*. In den Wochen darauf verbreitete sich das Coronavirus von Hongkong nach Kanada, Singapur und Vietnam. Weltweit erkrankten rund 8.000 Menschen, etwa 800 starben. In Toronto stand das öffentliche Leben tagelang still. In Asien trugen Menschen plötzlich überall Mundschutz. Im Sommer 2003 war SARS bereits unter Kontrolle, weil die Krankheit erst dann ansteckend war, wenn die Patienten schon sichtbar krank waren. Eine glückliche Eigenschaft des Virus. Die Krise galt damals als Generalprobe für *die nächste grosse Pandemie* — als die 17 Jahre später kam, war das Krisen-Drehbuch von 2003 in vielen Gesundheitsbehörden wieder griffbereit.

Die Eckdaten

Was vorhergesagt wurde

Lungenpandemie aus China werde Millionen toeten.

Was passiert ist

SARS-CoV-1 verursachte 2002/03 rund 8.000 Faelle und 774 Todesfaelle weltweit. Durch konsequente Kontaktverfolgung und Massnahmen wurde die Ausbreitung gestoppt; in DACH nur wenige Verdachtsfaelle (verstaerkte Flughafen-Kontrollen u.a. Zuerich) und minimale direkte Auswirkungen.

Treffer-Bilanz

Übertrieben

Peak war 2003. Aus heutiger Sicht: übertrieben.

Zeit-Anker

Wer war 2003 dabei?

Wer in der Hauptphase von „Sars (2003)“ das Schulalter erreicht hat, hat das im Sachunterricht oder im Wohnzimmer-TV erlebt.

Welche Hysterien hat dein Jahrgang erlebt?

Ein urera-Bericht zeigt dir die Prognosen, die deine Generation am Esstisch diskutiert hat — und sortiert ein, was davon eingetreten ist.

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