Erfindung · 1988
Satellitenfernsehen für Europa (Astra 1A)
Im Dezember 1988 startet der Satellit, der Europa das Privatfernsehen ins Wohnzimmer bringt.
Satellitenfernsehen für Europa (Astra 1A) — der Anfang
Astra 1A war der erste Satellit des luxemburgischen Betreibers SES. Mit sechzehn Kanälen versorgte er Westeuropa direkt — ohne Kabelnetz, ohne staatliche Sendeanstalt dazwischen. Für Millionen Familien in Deutschland, Österreich und der Schweiz veränderte sich damit von einem Jahr aufs andere, was abends im Fernsehen lief.
Vor Astra hatten die meisten Haushalte im deutschsprachigen Raum drei bis fünf Programme. Danach waren es über dreissig — und plötzlich hingen überall Satellitenschüsseln an den Balkonen.
Wie Satellitenfernsehen für Europa (Astra 1A) in die Welt kam
Vor Astra 1A hatten die meisten Haushalte im deutschsprachigen Raum nur drei bis fünf Fernsehprogramme zur Auswahl, ausgestrahlt von öffentlich-rechtlichen Sendern über terrestrische Antennen oder Kabel. Ein eigener Satellit, der ganz Westeuropa direkt und ohne Kabelnetz erreichte, existierte bislang nicht.
Astra 1A startete am 11. Dezember 1988 mit einer Ariane-44LP-Rakete vom europäischen Weltraumbahnhof im französisch-guayanischen Kourou. Ab Februar 1989 nahm der erste Satellit des jungen luxemburgischen Betreibers SES den Sendebetrieb auf und strahlte sechzehn Kanäle gleichzeitig nach Westeuropa aus.
An seiner Hauptposition 19,2 Grad Ost wurde Astra 1A durch den Nachfolgesatelliten Astra 1F ersetzt; im Dezember 2004 schickte SES ihn endgültig in einen sogenannten Friedhofsorbit. Die Kanalzahl an seinem Standort war da längst auf ein Vielfaches der sechzehn Programme von 1988 gewachsen.
1988: das Umfeld der Erfindung
Die Idee kam aus Luxemburg — SES (Société Européenne des Satellites) steht als Urheber in den Quellen.
Satellitenfernsehen für Europa ist aus dem Alltag verschwunden; an seine Stelle trat neuere Astra-Satelliten, Kabel und Streaming.
1988 stand Satellitenfernsehen für Europa nicht allein in den Schlagzeilen — daneben stand: Steffi Grafs Golden Slam und Schweizer Ski-Festspiele in Calgary (Zurbriggen & Schneider) — Steffi Graf gewinnt als bislang einzige Spielerin alle vier Grand-Slam-Turniere UND Olympia-Gold in einem Kalenderjahr.
Stefanie und Christian — so hießen die Kinder, für die Satellitenfernsehen für Europa von Anfang an dazugehörte.
Ins selbe Jahr wie Satellitenfernsehen für Europa gehört Nintendo NES und UNO (Kartenspiel) — ins Modul pusten, wenn das Bild flimmerte, und der erste Mario-Sprung.
Rainhard Fendrich stand 1988 mit „Macho Macho" ganz oben.
Der Jahrgang von Satellitenfernsehen für Europa heißt in Generationen-Sprache Millennials (Gen Y) — er steht für Übergang analog→digital, Selbstverwirklichung, Burnout.
38 Jahre ist das jetzt her. 2038 wird Satellitenfernsehen für Europa genau 50 Jahre alt.
Was wir wissen
| Jahr | 1988 |
|---|---|
| Erfinder | SES (Société Européenne des Satellites) |
| Land | Luxemburg |
| Cluster | Kommunikation |
| Existiert noch | Nein |
| Abgelöst durch | neuere Astra-Satelliten, Kabel und Streaming |
Zeit-Anker
Der Jahrgang 1988
Satellitenfernsehen für Europa und der Jahrgang 1988 sind gleich alt — bekannt geworden ist er als Millennials (Gen Y).
Was damals als Bedrohung galt: Ozonloch.
Gut zu wissen
Wann wurde das Satellitenfernsehen für Europa erfunden?
Das Satellitenfernsehen für Europa wird auf das Jahr 1988 datiert.
Wer hat das Satellitenfernsehen für Europa erfunden?
Das Satellitenfernsehen für Europa geht auf SES (Société Européenne des Satellites) aus Luxemburg zurück.
Gibt es das Satellitenfernsehen für Europa heute noch?
Im Alltag ist das Satellitenfernsehen für Europa weitgehend von neuere Astra-Satelliten, Kabel und Streaming abgelöst worden — als Wegbereiter wirkt die Idee dort bis heute nach.
Satellitenfernsehen für Europa (Astra 1A) hat einen Jahrgang. Jeder Mensch auch.
Welche Erfindung ist genauso alt wie du? Ein Bericht über ein einzelnes Jahr — die Ideen, die es hervorbrachte, und die Welt, in der sie entstanden.
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