Erfindung · 1933
UKW-Rundfunk (FM)
Die Frequenzmodulation, die das Radio rauschfrei machte.
Eine Idee aus dem Jahr 1933
Am 26. Dezember 1933 wurde Edwin Armstrongs Patent auf die Frequenzmodulation erteilt — die Technik hinter dem UKW-Radio. Jahrzehntelang war UKW der Klang des Alltags: Autoradio, Küchenradio, Morgensendung. Bis heute senden viele Stationen auf Armstrongs Wellen.
Edwin Armstrong erhielt sein UKW-Patent am zweiten Weihnachtsfeiertag 1933 — das rauschfreie Radio war gewissermaßen sein Weihnachtsgeschenk an die Welt.
Wie UKW-Rundfunk (FM) in die Welt kam
Amtsradio (AM) litt unter ständigem Rauschen — Gewitter, Elektromotoren und andere Geräte störten den Empfang. Jahrzehntelange Versuche, das Rauschen rein technisch zu beseitigen, blieben erfolglos, bis Armstrong Mitte der 1920er nach einer grundsätzlich anderen Lösung zu suchen begann.
RCA testete Armstrongs FM-Technik ab 1934 versuchsweise vom Empire State Building aus, entschied sich aber gegen eine eigene Investition — der Konzern setzte lieber aufs Fernsehen und wies Armstrong an, seine Versuchsanlage wieder abzubauen. 1948 verklagte Armstrong RCA, weil der Konzern absichtlich versucht habe, den Wert seiner Erfindung zu schmälern.
Am 26. Dezember 1933 erhielt Edwin Armstrong fünf US-Patente auf die Grundzüge seines FM-Systems — jener Frequenzmodulation, die dem Radio das charakteristische Rauschen nehmen sollte. Sie wurde über Jahrzehnte zum Klang von Autoradio, Küchenradio und Morgensendung.
Digitale Verfahren wie HD Radio und DAB ergänzen UKW inzwischen vielerorts oder lösen es stellenweise ab, doch weltweit senden bis heute die meisten Radiostationen auf Armstrongs Frequenzmodulation — mehr als neunzig Jahre nach seiner Erfindung von 1933.
Was 1933 sonst geschah
Im selben Jahr beschäftigte die Welt noch etwas anderes: Machtübernahme der Nationalsozialisten in Deutschland und Der 'Fliegende Hamburger' verbindet Berlin und Hamburg — Ein stromlinienförmiger Dieseltriebzug schafft die 286 Kilometer in 138 Minuten - für viele Reisende ein Stück Zukunft auf Schienen.
Edwin Armstrong brachte sie in den USA auf den Weg.
Wer im Jahr von UKW-Rundfunk geboren wurde, gehört zur Generation, die man Stille Generation nennt: Pflicht, Sparsamkeit, Wiederaufbau.
93 Jahre ist das jetzt her. 2033 wird UKW-Rundfunk genau 100 Jahre alt.
Wer 1933 das Radio anstellte, hörte ziemlich sicher „Ein Lied geht um die Welt" von Joseph Schmidt.
Auf den Geburtsurkunden aus dem Jahr von UKW-Rundfunk standen Namen wie Rosa und Johann.
Was wir wissen
| Jahr | 1933 |
|---|---|
| Erfinder | Edwin Armstrong |
| Land | USA |
| Cluster | Kommunikation |
| Existiert noch | Ja |
Zeit-Anker
Wer 1933 zur Welt kam
Für alle, die 1933 zur Welt kamen, war UKW-Rundfunk von Anfang an da. Ihr Jahrgang heißt heute Stille Generation.
Und wovor sich die Welt in jenen Jahren fürchtete: Keynes: 15-Stunden-Woche für die Enkel.
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Gut zu wissen
Wann wurde der UKW-Rundfunk erfunden?
Der UKW-Rundfunk wird auf den 26. Dezember 1933 datiert (1933).
Wer hat den UKW-Rundfunk erfunden?
Der UKW-Rundfunk geht auf Edwin Armstrong aus den USA zurück.
UKW-Rundfunk (FM) hat einen Jahrgang. Jeder Mensch auch.
Welche Erfindung ist genauso alt wie du? Jedes Geburtsjahr hat seine eigenen Erfindungen, seine eigenen Schlagzeilen und seinen eigenen Klang. urera trägt sie zusammen.
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