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Erfindung · 1999

BlackBerry

Erster Business-Smartphone und E-Mail-Pager — Push-E-Mail für Unternehmen.

KommunikationVerschwunden

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Die Geschichte

Was 1999 begann

Research In Motion (RIM) brachte 1999 BlackBerry auf den Markt — ersten Push-E-Mail-Pager für Business. Die kanadische Firma definierte Mitte der 2000er das Business-Smartphone. Obama wollte sein BlackBerry nicht aufgeben, als er Präsident wurde. iPhone und Android verdrängten BlackBerry ab 2010.

Obama wollte sein BlackBerry nicht aufgeben, als er Präsident wurde.

Die Geschichte dahinter

Wie BlackBerry in die Welt kam

Wer 1999 unterwegs E-Mails abrufen wollte, brauchte einen Laptop mit Einwahlmodem oder blieb bis zum nächsten Bürotag ohne Zugriff aufs Postfach. Zweiwege-Pager, auch von RIM selbst, konnten zwar Kurznachrichten empfangen, aber noch nicht bequem mit dem Firmen-E-Mail-Konto mithalten.

Ab November 2001 verklagte die Patentfirma NTP den Hersteller RIM — eine Jury befand RIM des vorsätzlichen Patentverstoßes für schuldig, und ein Gericht drohte mit der kompletten Abschaltung aller BlackBerry-Dienste in den USA. Erst im März 2006 einigte man sich auf eine Zahlung von 612,5 Millionen Dollar.

Am 19. Januar 1999 brachte Research In Motion mit dem BlackBerry 850 sein erstes Gerät heraus — ein reiner E-Mail-Pager, dessen 'Always-on'-Funktion Firmenpostfächer erstmals drahtlos und ständig erreichbar machte. Ein Telefon besaß das Gerät noch nicht; das kam erst 2002 mit dem Modell 5810 dazu.

Auf ihrem Höhepunkt zählte BlackBerry im September 2011 rund 85 Millionen Abonnenten weltweit — iPhone und Android mit Touchscreen überholten den Tastatur-Pionier danach rasant, bis 2016 nur noch 23 Millionen übrig blieben. Die eigene Geräteproduktion endete 2020; die Marke lebt heute als Sicherheitssoftware-Anbieter weiter.

Einordnung

1999: das Umfeld der Erfindung

Anna und Lukas — so hießen die Kinder, für die BlackBerry von Anfang an dazugehörte.

Zwischen damals und heute liegen 27 Jahre.

Im Alltag ist BlackBerry inzwischen von iPhone/Android abgelöst — die Idee dahinter wirkt dort weiter.

Während BlackBerry neu war, lagen in den Kinderzimmern Diddl-Blätter / Diddl-Maus und Tech Deck (Fingerskateboards) — duftende Diddl-Blätter horten und tauschen, Sammelmappe mit Sichthüllen.

Wer im Jahr von BlackBerry geboren wurde, gehört zur Generation, die man Generation Z nennt: Digital-native, Achtsamkeit, Klima.

Wer 1999 Zeitung las, stiess auch auf Smart Home — Heizung, Licht und Rollladen vernetzt.

Preise zum Vergleich: eine Kinokarte um 1990: rund 80 Schilling

Aus den Radios kam damals „Mambo No. 5 (A Little Bit Of …)" von Lou Bega.

Daten

Was wir wissen

Jahr1999
ErfinderResearch In Motion
LandKanada
ClusterKommunikation
Existiert nochNein
Abgelöst durchiPhone/Android

Quelle: wikipedia

Zeit-Anker

Der Jahrgang 1999

Für alle, die 1999 zur Welt kamen, war BlackBerry von Anfang an da. Ihr Jahrgang heißt heute Generation Z.

Die große Sorge dieser Jahre: Y2K / Millennium-Bug.

Häufige Fragen

Gut zu wissen

Wann wurde der BlackBerry erfunden?

Der BlackBerry wird auf das Jahr 1999 datiert.

Wer hat den BlackBerry erfunden?

Der BlackBerry geht auf Research In Motion aus Kanada zurück.

Gibt es den BlackBerry heute noch?

Im Alltag ist der BlackBerry weitgehend von iPhone/Android abgelöst worden — als Wegbereiter wirkt die Idee dort bis heute nach.

Was war noch neu, als BlackBerry neu war?

Welche Erfindung ist genauso alt wie du? Jedes Geburtsjahr hat seine eigenen Erfindungen, seine eigenen Schlagzeilen und seinen eigenen Klang. urera trägt sie zusammen.

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Quellen dieser Seite: Wikipedia · Wikipedia (Xerox 914); Wikipedia (Fotokopie/Xerografie) · Wikipedia (Astra 1A); Wikipedia (Astra 1A).

Zusammengestellt und geprüft von der urera-Redaktion, Wien. Wo unsere Daten zu BlackBerry nichts hergeben, schweigen wir, statt zu raten.