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Erfindung · 1964

Moog-Synthesizer

Robert Moog baut 1964 den ersten kommerziellen Synthesizer und erfindet damit einen neuen Klang.

Unterhaltung

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Die Geschichte

Moog-Synthesizer, 1964: die Geschichte dahinter

Vor Moog waren elektronische Klangerzeuger Laborgeräte, so groß wie Schränke und für Musiker unbedienbar. Sein modularer Synthesizer liess sich per Klaviatur spielen und mit Kabeln immer neu verschalten. Innerhalb weniger Jahre klangen Popmusik, Filmmusik und später ganze Genres von Disco bis Techno grundlegend anders.

Fast jeder Synthesizer-Klang, den man heute hört, geht auf Moogs Idee zurück, Tonhöhe über eine Steuerspannung zu regeln — ein Volt pro Oktave.

Die Geschichte dahinter

Wie Moog-Synthesizer in die Welt kam

Elektronische Klangerzeuger gab es schon vor Moog, doch der RCA Mark II Sound Synthesizer im Columbia-Princeton Electronic Music Center füllte einen ganzen Raum und wurde über Lochkarten programmiert — für Musiker im Alltag praktisch unbedienbar.

Auch Moogs erstes Gerät wurde zunächst eher als Kuriosität belächelt, denn allein das Verkabeln einer einzigen Klangeinstellung konnte Stunden dauern. Erst um 1968 gelang es, den Synthesizer so weit zu vereinfachen, dass er im Studioalltag praktikabel wurde.

1964 stellte Robert Moog gemeinsam mit dem Komponisten Herb Deutsch, der die Klaviatur-Steuerung mitentwickelt hatte, seinen ersten modularen Synthesizer auf dem Kongress der Audio Engineering Society in New York vor — gebaut aus einzelnen, per Kabel frei verschaltbaren Modulen.

1971 löste der Minimoog Model D das ursprüngliche modulare System ab: Er vereinte alle wichtigen Funktionen erstmals in einem einzigen, kompakten Gehäuse und machte den Synthesizer damit alltagstauglich für Musiker auf Konzertbühnen und in Studios.

Einordnung

1964: das Umfeld der Erfindung

Im selben Jahr beschäftigte die Welt noch etwas anderes: Der Donauturm und die Wiener Gartenschau und Der millionste Gastarbeiter bekommt ein Moped — Zur Eröffnung der Gartenschau WIG 64 wird der 252 Meter hohe Donauturm freigegeben - bis heute das höchste Bauwerk Österreichs.

62 Jahre ist das jetzt her. 2039 wird Moog-Synthesizer genau 75 Jahre alt.

Wer im Jahr von Moog-Synthesizer geboren wurde, gehört zur Generation, die man Babyboomer nennt: Wirtschaftswunder, feste Jobs, Eigenheim.

Die Kinder, die mit Moog-Synthesizer aufwuchsen, hießen oft Monika und Christian.

Wer Moog-Synthesizer zum ersten Mal sah, trug vermutlich Beatles-Pilzkopf und Beehive (toupierte Turmfrisur) — der Haarschnitt, wegen dem der Vater mit der Schere drohte.

Robert Moog brachte sie in den USA auf den Weg.

Und was der Alltag kostete: eine Kinokarte um 1960: rund 10 Schilling

Wer 1964 Zeitung las, stiess auch auf Nutella und BASIC — Italienische Nuss-Nougat-Creme.

Daten

Was wir wissen

Jahr1964
ErfinderRobert Moog
LandUSA
ClusterUnterhaltung
Existiert nochJa

Quelle: en.wikipedia (Moog synthesizer); de.wikipedia (Moog-Synthesizer)

Zeit-Anker

Wer war 1964 dabei?

Für alle, die 1964 zur Welt kamen, war Moog-Synthesizer von Anfang an da. Ihr Jahrgang heißt heute Babyboomer.

Die große Sorge dieser Jahre: Wankelmotor — die deutsche 'Wunderwaffe' der Mobilität.

Häufige Fragen

Gut zu wissen

Wann wurde der Moog-Synthesizer erfunden?

Der Moog-Synthesizer wird auf das Jahr 1964 datiert.

Wer hat den Moog-Synthesizer erfunden?

Der Moog-Synthesizer geht auf Robert Moog aus den USA zurück.

Welche Erfindungen prägten einen ganzen Jahrgang?

Welche Erfindung ist genauso alt wie du? Jedes Geburtsjahr hat seine eigenen Erfindungen, seine eigenen Schlagzeilen und seinen eigenen Klang. urera trägt sie zusammen.

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Quellen dieser Seite: Wikipedia (Moog synthesizer); Wikipedia (Moog-Synthesizer) · Wikipedia.

Zusammengestellt und geprüft von der urera-Redaktion, Wien. Wo unsere Daten zu Moog-Synthesizer nichts hergeben, schweigen wir, statt zu raten.